Skip to content

Erster Eintrag. Hessenslam und Aufbruch.

September 30, 2012

Hier bin ich nun. Dennis Krause, 21 Jahre alt, Slampoet. Nicht nur, aber in der Hauptsache.

Aber warum dieser Blog und warum jetzt? – Ich ziehe aus Viernheim (das ist in der näheren Mannheimer Umgebung) ins weit entfernte Oldenburg (in Oldenburg!). Und ich bin schon auf dem Weg. Heute mittag habe ich mich von meinen Eltern und meinen Freunden verabschiedet und tue jetzt noch Dominique Macri den Gefallen, bei ihr in Hanau beim Slam aufzutreten. Es liegt ja auf dem Weg. Morgen geht es dann von Frankfurt aus nach Oldenburg.

Aber der Slam heute wird schön, gemeinsam mit den wundervollen Menschen Eva Stepkes, Julia Balzer, Lena Brandt, Benedict Hegemann und Saba Zere.

Quiche!Das ist die Spinat-Lachs-Quiche der wunderbaren Lea Leimann, die das Hanaucatering gezaubert hat. Großes Kino.

Die letzten beiden Tage vor dem Umzug stand aber erstmal der Hessenslam in Gießen ins Haus.

Während das U20-Feld wenig überraschend und klar von meiner großartigen Teamkollegin bei Tsoik, Jule Weber, dominiert wurde, trafen im Ü20-Wettbewerb die 20 besten Poeten aus Hessen aufeinander.

Für mich begann der Abend denkbar schlecht, als ich ankam und mich Lars Ruppel mit den Worten begrüßte: “Schön, dass du da bist, Du bist Startplatz 1 in deiner Vorrunde, darfst aber gischlern.”. Und ich gischlerte. Gischlern ist eine Methode, um dem auf 1 gelosten Poeten die Möglichkeit zu geben, da noch wegzukommen. Im Zuge dessen werden alle Lose in die Luft geworfen, fängt man sein eigenes, darf man nochmal und tauscht seinen Startplatz mit dem zweiten Namen. Ich erwischte zwei Lose, Lars nahm sie und stellt mich vor die 50:50-Wahl. Ich nahm die rechte Hand. Natürlich nicht mein Namen. Und noch natürlicher wäre in der anderen meiner gewesen.

Ich gewann meine Vorrunde mit dem Text “Unplugged” von Startplatz 1 mit 44 Punkten zuzüglich eines Extrapunktes für die Erwähnung von “Nimmerland”. Damit hatte nun wirklich niemand gerechnet, erstrecht nicht, weil ich den späteren Hessenmeister in meiner Runde hatte.

Das Finale im ebenso ausverkauften wie imposanten Gießener Stadttheater bestritt ich mit meinem “Banker”-Text mit einem Fragment aus “Grenztänzer”. Ich bekam Einzelwertungen von 9, 9, 8, 8 und 3 Punkten. Letzterer hatte wohl ein ideelles Problem mit dem Inhalt des Textes. Warum, sei mal dahingestellt.

Gewonnen aber hat am Ende völlig verdient Marvin Ruppert aus Marburg, vor der Zweitplatzierten Theresa Hahl und dem Dritten Bleu Broode, die auch beide aus Marburg kommen. Letzterer fährt für Hessen zu den Deutschsprachigen Meisterschaften in Heidelberg und Mannheim Mitte November.

So. Ich muss dann mal auf die Bühne.

Auf dann, bleibt poetisch oder zumindest geneigt,

Euer Dennis

Edit: Hanau haben Julia und Eva geteilt gewonnen. Glückwunsch an die beiden!

Advertisements
3 Comments
  1. Fräulein Unbekannt permalink

    Ich wünsche dir einen super Start in Oldenburg!

    Danke, dass ich dich kennen lernen durfte. Auch wenn wir uns nur 3x gesehen haben. Die Treffen mit dir waren immer sehr verrückt.

    Mach’s gut! 🙂

    P.s. Vielleicht trifft man sich nächstes Jahr wieder auf Rock am See. 😉

  2. van-der-waal permalink

    Ich bin meistens geneigt und bleibe es auch. Oder zumindest gebeugt. Und ein “Cool” für die KKReferenz in der Kategorie.
    Ich sollte auch wieder mehr bloggen…

  3. Fräulein T permalink

    Ich hab deinen Text noch 😛

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

%d bloggers like this: